Planungshilfe Moodboard

Oft werden wir als Hochzeitsexperten gefragt, was uns hilft die Übersicht zu behalten. Wir organisieren jährlich einige Hochzeiten und Events und sind auf ein zuverlässiges Mittel angewiesen um den jeweiligen roten Faden nicht zu verlieren. Nun gut, es ist manchmal tatsächlich eine Herausforderung sich nicht in all den Details der verschiedenen Hochzeiten zu verlieren oder noch schlimmer, diese nicht untereinander zu verwechseln, besonders wenn der Terminplan mal wieder richtig eng ist. Klar, als Profis mit langjähriger Erfahrung haben wir mittlerweile sowohl unsere administrativen Tricks, bereiten uns aber auch auf jedes einzelne Treffen mit dem Brautpaar seriös vor und nehmen uns Zeit dafür. Aber ein Mittel, welches uns bei der Planung von Hochzeiten besonders unterstützt, ist die Anfertigung eines Moodboards.

Aber warum ist ein Moodboard von so grosser Bedeutung für die Hochzeitsplanung? Aus unserer Sicht ganz klar: hier laufen alle Fäden zusammen.
Am Anfang jeder Hochzeits-Planungsphase setzen wir uns mit dem Brautpaar zusammen und Braut und Bräutigam legen uns ihre Vision ihrer Hochzeit offen. Wir besprechen Themen wie mögliche Farbgestaltung, Floristikkonzepte, generelle Stilrichtungen oder Mottos. Ausserdem beraten wir uns bezüglich passender Locations, Tischdekorationen und Drucksachen und ganz wichtig, persönliche Do’s and Dont’s für Braut und Bräutigam. In einem Einzelgespräch mit der Braut sprechen wir zudem über ihr Brautkleid und in diesem Zusammenhang auch oft darüber was die Brautjungfern tragen wollen oder sollen. Gerne begleiten wir die Braut dann auch als unabhängige Beraterinnen zum Brautkleidkauf, denn als Hochzeitsplaner kennt nun mal nebst der Braut selbst niemand die Planungsinhalte und den Tagesablauf so genau wie wir.

Viele Brautpaare die sich für einen Hochzeitplaner entscheiden haben in bestimmten Bereichen bereits sehr klare Vorstellungen, welche sie realisiert sehen möchten und in anderen nur sehr vage Wünsche. Auf einem Moodboard halten wir als Hochzeitsplaner diese konkreten Wünsche und die getroffenen Entscheidungen fest und so entsteht nach und nach ein deutliches Gesamtbild der bevorstehenden Hochzeitsfeier.

Und wie gestaltet Du ein solches Moodboard selbst?

Klassisch und am meisten verbreitet ist wahrscheinlich die Idee einer Collage, bei welcher Du verschiedene Bilder und Fotos auf einem Untergrund festmachst. Aber ein Moodboard kann noch viel mehr. Daher sollte es flexibel sein. Optimalerweise solltest Du verschiedene Ideen festhalten können, sowohl bildlich wie schriftlich, und diese dann auch wieder problemlos entfernen können.

Manche bevorzugen deshalb eine Pinn- oder Magnetwand, andere präferieren eine Excel-Tabelle. Egal wie, es muss sich für Dich richtig anfühlen. Wir selbst empfehlen eine Mischform und entwerfen gerne zuerst auf der Pinnwand um dann im nächsten Schritt getroffene Entscheidungen mit verschiedenen Methoden in einem Word-Dokument festzuhalten. So können wir Updates schnell verarbeiten und haben die aktuelle Version immer schnell parat und wissen zudem durch alles was sich noch auf der Pinnwand befindet, wo noch Entscheidungen getroffen werden müssen. Als Profi empfehlen zudem nach Änderungen immer irgendwo das aktuelle Datum zu vermerken, dann weisst Du besonders bei Printversionen immer, ob es sich um die aktuellste Version handelt. So unterstützt uns das Moodboard bei unserer täglichen, so geliebten Arbeit, und hoffentlich auch Dich bei eurer Hochzeitsplanung.

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