Ja, ich will…Meine Traumhochzeit…Cinderella wäre vor Neid erblasst

Tja, schon ist es vorbei. Der Tag ist wirklich wie ein Schnellzug an uns vorbei gezogen und ich kann nur sagen, diese Hochzeit war gigantisch und mit allen Wassern gewaschen.

Eine Woche lang haben Mister AlwaysRight und ich uns freigenommen, um an unserer persönlichen Traumhochzeit selbst Hand anzulegen und  unseren gemeinsamen Tag perfekt zu machen.

Wir haben uns dafür entschieden in einem Festzelt zu heiraten und dieses vollkommen auszustaffieren. Das bedeutet, dass wir mit Hilfe von vielen eifrigen Händen eine Woche lang, Zelte aufgebaut, auf einer Fläche von 300m2 Teppichboden verlegt, Beleuchtung installiert, das Zelt mit Stoffbahnenverkleidet, Tische aufgestellt, Stuhl-Hussen angebracht und dekoriert haben. Und… es hat sich gelohnt. Die beiden Zelte waren nicht wieder zu erkennen. Unseren Gästen sollte es an diesem Tag an nichts mangeln und so haben wir zur WM sogar extra eine Fussball-Lounge mit Live-Übertragung eingerichtet.

An unserem grossen Tag, nach dem obligatorischen Coiffeur Termin wurde ich dann zur Kirche chauffiert und bin natürlich wie immer 5 Minuten zu spät gewesen (ok, vielleicht waren es auch 10)… Als mich Mister AlwaysRight dann zum ersten Mal in meinem Hochzeitskleid gesehen hat, musste er tatsächlich weinen (Wette gewonnen!). Und so versicherte er mir mehrfach an diesem Tag, wie gut ihm das Kleid gefiel. Nach der Kirche und dem Apéro, blieb uns keine Zeit zu verschnaufen. Wir fuhren mit einem weissen Cabriolet zur eigens aufgebauten Location, wo ein von Michèle organisierter Metalleiffelturm als Überraschung auf uns wartete, denn we mich kennt weiss, ich liebe Paris, und Paris liebt mich.

Mit dem fast schon obligatorischen Ballonwettflug startete das Programm und gefühlte 1000 Fotos später, schritten wir in den Festsaal zum Abendessen, wo wir von einem als Kellner getarnten Komiker Duo unterhalten wurden, wobei keiner der Gäste, nicht einmal Michèle, wusste, dass die beiden nur in ihre Rollen geschlüpft waren. Es war herrlich mitanzusehen, wie sich die Gäste über die beiden ungeschickten Servierdüsen aufregten…

Nachdem Abendessen und dem Anschneiden der Torte. Keiner hatte die Hand oben, denn Mister AlwaysRight und ich hatten je ein eigenes Messer, wurde der Abend dann mit dem Hochzeitstanz im Seifenblasenmeer gekrönt und der offizielle Teil für beendet erklärt.

Stundenlang könnte ich nun noch von all den Kleinigkeiten erzählen, die diesen Tag absolut perfekt machten, Cinderella wäre vor Neid erblasst… Doch um ehrlich zu sein, Bilder sagen mehr als tausend Worte und so freue ich mich, euch diese so bald wie möglich im letzten Teil unserer  HochzeitsBlogSerie Ja, ich will zu zeigen…

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