Ja, ich will…Hochzeitseinladungen…

Das Thema Hochzeitseinladung ist heutzutage eine Wissenschaft für sich und dennoch ein sehr wichtiger Bestandteil eurer Hochzeitsplanung. Wie soll die Karte aussehen? Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Versand? Was schreibt man? Gibt es verschiedene Einladungen, je nachdem zu welchem Programmteil der Hochzeit die Empfänger eingeladen sind? Machen wir eine ergänzende Hochzeitshomepage und verweisen wir darauf? Gibt es einen Anmeldetalon oder wie und bei wem sollen sich die Gäste anmelden? Wie machen wir das bezüglich Hochzeitsgeschenken? Das alles sind Fragen, die eine Hochzeitseinladung so kompliziert machen.

Anhand meiner eigenen Hochzeit, versuchen wir in diesem Blogbeitrag das Chaos etwas zu ordnen und euch mit hilfreichen Tipps zur Seite zu stehen. Also fangen wir von vorne an.

Grundsätzlich gilt, gekauft wird, was gefällt. Farblich gibt es heute keine Einschränkungen mehr. Zudem gibt es Einladungskarten in diversen Papiersorten, in glanz oder matt, mit und ohne Foto, mit Band, Glitzer oder Motiven. Die Flut ist beinahe erschlagend. Wer die Wahl hat, hat eben die Qual also macht es euch einfach. Bleibt euerm Hochzeitskonzept treu und sucht nur nachKarten, die eure Farben oder eure Symbole aufgreifen. Das schafft einen Wiedererkennungswert und macht ein perfektes Hochzeitskonzept aus. Solltet ihr unsicher oder die Hochzeitsplanung noch nicht abgeschlossen sein, wählt ihr eher ein dezenteres Modell, denn die Hochzeitseinladung ist der erste Eindruck, den die Gäste von eurer Hochzeit erhalten. Mit einem dezenten Modell habt ihr aber auch nach dem Versand noch immer Spielraum für Änderungen.

Wenn ihr, wie Mister AlwaysRight und ich, für eure Hochzeit ein Save the Date versendet, könnt ihr den Versand der eigentlichen Einladungen ruhig etwas hinauszögern. Ein Versand  6 bis 8 Wochen vor eurer Hochzeit reicht dann völlig aus. Der Grund, weshalb wir zum Save the Date tendieren ist vor allem, dass eure Gäste dann das Datum schon frühzeitig  kennen, die Einladungskarte aber weniger oft bei Seite gelegt und verloren wird.

Durch den Versand eines Save the Dates habt ihr zudem genügend Zeit euer Hochzeitskonzept fertigzustellen, ein passendes Kartenmotiv auszusuchen, die Karten zu bestellen, die Druckerei zu beauftragen und am Text zu feilen. Entscheidet ihr euch für die Variante ohne Save the Date, empfehlen wir euch die Einladungen etwa 12 Wochen vor eurer Hochzeit zu versenden.

Nehmt euch genügend Zeit um am Einladungstext zu feilen und überlegt euch gut, was ihr alles erwähnen möchtet. Für Informationen, die ihr zwar abgeben möchtet, aber nicht direkt in den Einladungstext gehören, könnt ihr zum Beispiel auch ein Einlageblatt, welches farblich passt hinzufügen. Für alles, was ihr nicht in der Karte erwähnen möchtet empfiehlt es sich, eine Hochzeitshomepage zu erstellen. Hierfür gibt es viele Anbieter und je nach dem auf was ihr wert legt, empfiehlt es sich etwas Geld zu investieren.

Mit einer Check- und Versandliste, die ihr gewissenhaft nachführt, könnt ihr Doppelversände vermeiden und niemand geht vergessen. Ladet auch lieber jemanden mehr ein, als Freunde vor den Kopf zu stossen. Hier würdet ihr nur an der falschen Stelle sparen. Und denkt daran unbedingt um eine Anmeldung zu bitten und auf der Einladung zu vermerken, in welcher Form, ob mit beiliegender Antwortkarte, Email oder SMS, ihr die Antwort wünscht, damit der Rücklauf nicht im Chaos endet und ihr das Bestellvolumen für Essen und Getränke einschätzen könnt.

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