Ja, ich will… Kleider machen Brautjungfern

Jaaaaaaa! Ich liiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeebe Shopping! Wie die meisten Frauen. Und besonders viel Spass macht es mir natürlich Abendkleider oder Brautkleider zu kaufen. Besonders, wenn nicht ich das nervige rein-raus-Spielchen in der Kabine machen muss. Und da meine Wenigkeit, ganz Prinzessin vom Dienst, vier Brautjungfern hat, lasse ich mir das Vergnügen nicht nehmen mit jeder Einzelnen ihr ganz persönliches Kleid auszuwählen.

In den USA ist es schon fast eine Tradition, dass alle Brautjungfern das Selbe Kleid in der Selben Farbe tragen. Meist wird die Farbe nach dem Farbmotto ausgesucht, der Schnitt aber ist meistens nicht besonders vorteilhaft. Bei uns ist dieser Trend bis heute nicht so richtig angekommen. Ganz Schweizer und ganz diplomatisch würde es uns nicht einfallen, den anderen vorzuschreiben, was sie anziehen müssen. Tja, ich bin nicht so, mir egal. Ich wünsche es mir für meine Brautjungfern aber etwas individueller und dennoch bequem, weshalb ich mich dafür entschieden habe, als Farbe zwar Violett vorzugeben, beim Schnitt, dem Stoff und der Nuance aber jede meiner Brautjungfern selbst wählen zu lassen. Ganz klar, das erhöht den Aufwand zwar um ein Vielfach…aber dass alle von uns glücklich sind, ist es allemal wert.

Besonders viel Wert lege ich aber tatsächlich darauf, dass sich jede Einzelne Brautjungfer in ihrem Kleid nicht nur wohlfühlt, sondern es regelrecht liebt und es auch in Zukunft weiter tragen kann, sprich, es zum Beispiel gekürzt werden kann oder als Abendkleid auch für andere Anlässe passend ist. Ich wäre ja auch blöd, würde ich meine beste Freundin Michèle, meine künftige Schwägerin, die süsse Freundin meines Bruders und eine weitere Freundin wegen eines hässlichen, unbequemen Kleides auf ewig zu Todfeindinnen haben. Und mal abgesehen davon, da sind dann mindestens noch drei Hochzeiten, bei denen sie es mir heimzahlen könnten.

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