Aber bitte N A C H H A L T I G…

Nachhaltigkeit hat viele Gesichter. Vegetarisch oder Vegan. Möglichst ohne Plastik. Zero Waste. Da gibt es bei einer Hochzeit jede Menge Details die einbezogen werden könnten, denn das grosse Wort Nachhaltig fängt auch im Kleinen an.

Wir selbst, wir finden Nachhaltigkeit gut. In unserer Branche aber manchmal schwierig umzusetzen. Manchmal mangels Alternativen und manchmal ist sie gar mit Verzicht verbunden. Und manchmal wird sie auch bereits unbewusst gelebt.

Als Hochzeitsplaner setzen wir in der Regel die Wünsche unserer Kunden um, ohne diese zu werten. Wir sind aber überzeugt, dass jeder von uns einen kleinen Beitrag leisten kann, und bekanntlich geben viele kleine Beiträge in der Summe einen grossen Beitrag.

Diesen Monat widmen wir unseren Blog deshalb der kleinen Nachhaltigkeit. Und weil wir nachhaltig nicht viele Worte verlieren wollen, bekommt ihr unsere Tipps zum Thema Nachhaltigkeit bei der Hochzeitsplanung heute Mal nach Kategorien und im praktischen Checklisten-Format

 

LOCATION

  • Wie wär’s denn mit 2in1? Anstelle mit euren Gästen die Hochzeitslocation für Trauung, Apéro und Feier jeweils zu wechseln, sucht nach einer Location, die alle Programmpunkte abdecken kann. Dies spart eine Menge fossiler Brennstoffe und reduziert den CO2 Ausstoss
  • Es muss ja nicht gleich vegan sein. Aber mit dem Verzicht auf einen Gang der Fleisch beinhaltet, spart ihr nicht nur bei den Umwelt-Ressourcen sondern auch euren persönlichen Monetären. In der Steigerungsform könnt ihr dann noch auf die Verwendung saisonaler wie regionaler Produkte achten. Die Natur dankt es euch.
  • Und was macht ihr mit den Resten? Nun, es gibt zwei Optionen. Entweder ihr lasst knapp kalkulieren oder aber ihr vereinbart vorab mit einer Institution eurer Wahl, dass die Reste abgeholt werden können. Bitte vergesst dabei nicht die Details zu Verpackung, Abholung oder Transport mit euerm Caterer zu klären. Eventuell hat dieser sogar einen Spendenvorschlag für euch.
  • Verzichtet auf Einweg-Geschirr. Auch beim Apéro. Setzt auch hier lieber Gläser und Porzellanteller. Der Mehraufwand für Transport und Abwasch machen den Verzicht auf Plastik locker wieder wett.

 

DEKORATION

  • Die Blumendekoration bleibt nach Hochzeiten leider meist über und muss entsorgt werden. Klärt deshalb vorher einfach ab ob die Dekoration in der Kirche auch dort bleiben darf und ob überlegt euch, ob ihr die floralen Bestandteile eurer Tischdekoration nicht verschenken möchtet. Übrigens kann man die meisten Dekorationselement heute mieten anstelle dass ihr sie neu kaufen müsst. Das spart Geld, Ressourcen und viel Platz im Keller.
  • Ihr möchtet nicht auf den klassischen Ballonflug verzichten? Dann haben wir gute News für euch. Ballone bestehen heute bei vielen Herstellern aus Naturkautschuk und sind biologisch abbaubar. Problematisch hingegen sind bis heute die Ballonschnüre wie die Papierkarten. Allerdings gibt’s auch hierfür mittlerweile schöne ökologisch unbedenkliche Alternativen.
  • Das Thema Lichtverschmutzung ist bei Wenigen bekannt und wenn ihr auf ein paar Kleinigkeiten achtet, auch kein Problem. Verzichtet im Aussenbereich einfach auf Himmelsstrahler und grosse Scheinwerfer, wenn nicht zwingend nötig.

 

KLEIDUNG

  • Es muss nicht immer etwas Neues sein. Haltet eure Gäste dazu an für eure Hochzeitsfeier, wenn möglich, nicht Neues zu kaufen. Und auch die Brautjungfern könnten ein schon einmal getragenes Kleid aus dem Schrank nehmen. Soll dennoch ein Neues her, achtet darauf, dass es auch an weiteren Anlässen oder gar durch Kürzen im Alltag getragen werden kann.

 

FLITTERWOCHEN

  • Klimafreundlich in die Flitterwochen? Das geht. Verzichtet einfach auf eine weit entfernte Destination oder was wäre gar mit Interrail? Wer doch lieber auf die Malediven möchte, was eine Flugreise auch durchaus wert ist, kann natürlich auch einfach den Betrag für die Emission-Kompensation begleichen oder dich diese schenken lassen.

 

GESCHENKE

  • Und apropos Schenken. Anstelle von Geschenken könnt ihr natürlich eine Spende an eine Organisation eurer Wahl vorschlagen, oder die Kollekte in der Kirche zu Gunsten dieser festlegen.

 

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